Wie eingeklemmt

Die letzten Wochen und Monate empfinde ich als sehr speziell, um es mal vorsichtig auszudrücken.

Selten fühlte ich mich energetisch so bedrängt und eingeklemmt – wie von allen Seiten festgezurrt und gleichzeitig ausgesaugt.  Es wäre ein Leichtes wieder in den Opfermodus zu fallen, und ich geb es auch zu:

Manchmal lasse ich es einfach geschehen und beobachte eine zeitlang bewußt, wie es sich anfühlt. Und ich schaue nach, wie es überhaupt dazu kam:

  • Welche Mitspieler sind daran beteiligt, was verkörpern oder transportieren sie?
  • Wo stand ich da grade in meinem Leben: Was hat mich bewegt und wie hat es mich bewegt?
  • Waren es Gefühle (aus meinem Quellbewußtsein) oder waren es Emotionen (aus dem Verstandesbewußtsein), welche die Weichen gestellt haben?

Das zu unterscheiden ist für mich ganz wichtig, weil ich so schneller Klarheit bekomme, ob ich die Nebenwirkungen einer neuen Schöpfung (aus der Quelle) in meinem Leben erlebe. Oder ob ich grade nochmal alte Geschichten  aufwärme (mit dem Verstand durchkaue). Wenn es alte Geschichten sind, kann ich sie einigermaßen locker loslassen. Denn wenn ich alle Erfahrungen gemacht habe, die damit verbunden waren, brauche ich sie nicht zu wiederholen.

Wenn es aber eine Nebenwirkung ist, die mit dem schöpferischen Gestalten zusammenhängt, fällt es mir bedeutend leichter, sie anzunehmen. Und wenn ich diese – aus menschlicher Sicht schwierigen Erfahrungen – aus einer höheren Perspektive annehme – nicht nur theoretisch. Sondern wenn ich praktisch mit jeder Faser JA dazu sage (es ohne Furcht einatme), wird wirklich alles einfacher und leichter.

Letzten Endes läuft es immer auf diese Frage bei mir hinaus: Welches Geschenk enthält diese „komische“ Verpackung, die mir durch ein Symptom, einen Menschen oder eine Begebenheit vor die Nase gehalten wird? Oder ist es eine „kosmische“ Verpackung? Und wenn ich es nicht sofort erkenne, dann tröste ich mich mit einem Blick in die Natur:

Es gibt immer irgendwo einen Hoffnungsschimmer, auch wenn er grade erst über den Gipfel ragt wie die ersten Sonnenstrahlen nach einem langen Winter :-)

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