Über mich

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(( Zuhause angekommen ))

Hier bin ich nun – angekommen in meiner Wahlheimat :-)

Es fällt mir immer noch nicht leicht, diese „Über mich“-Rubrik zu füllen, auch nach mehr als 10 Jahren nicht, die ich nun schon auf diesem etwas „anderen“ Weg gehe, als Begleiterin und Helferin. Wenn mir jemand unterwegs begegnet, hoffe ich immer noch im Stillen, dass ich nicht gefragt werde, was ich denn mache – so beruflich…

Eigentlich würde ich mich selbst als Bewußtseins-Übergangs-Helfer bezeichnen, falls dieser Begriff nicht schon anderweitig besetzt ist. Aber was soll man sich darunter wohl vorstellen? Ich nehme dafür gerne das Bild von der Raupe, die sich zum Schmetterling wandelt. Es zeigt auf so schöne Weise, was so viele erleben – einen Übergang vom alten in ein neues Bewußtsein. Aber das braucht alles seine Zeit, und während dieser Übergangsphase ist es – wie bei der Raupe ja auch – oft sehr schwer, nicht zu vergessen was sich eigentlich grade abspielt. Nämlich ein Prozess, der zu Ende geführt werden muß – um auf der anderen Seite verwandelt hervorzukommen. Diesen Prozess kenne ich aus eigener Erfahrung und ich weiß, dass diese Erfahrung nicht übertragbar ist.

Diese Tatsache brachte mich aber auf die Idee, nach ganz einfachen Werkzeugen zu suchen, mit denen (fast) jeder Mensch etwas anfangen kann: Etwas, was über alle Differenzen hinweg eint und frei für alle zugänglich ist – schon von Geburt an. Es ist nur eine Frage des Erkennens, oder der Perspektive, und es dann auch tun – und nicht mehr vergessen. Dabei biete ich Hilfe an, soweit es in meinen Möglichkeiten steht.

Ich fühle mich jetzt keiner bestimmten Richtung verpflichtet ausser meinem Inneren Kompass zu folgen und mein Selbst auf meine Art und Weise auszudrücken. Auf dem Weg dahin fand ich bei verschiedenen Lehrern unschätzbar wertvolle Hilfe, die mich in meine persönliche Unabhängigkeit gestupst und geschubst hat. Viele dieser Perlen sind auch in meiner Arbeit zu finden, mal als Inspirationsquelle, oder wie in diesem Kurs jetzt, der für mich die „Krönung“ ist: Das Beste von allem, nämlich meine eigene, durchlebte Erfahrung und Erkenntnis :-)

Nachdem nun alle (karmischen) Verpflichtungen erfüllt sind, ist für mich die Zeit gekommen das Leben in Freude und Dankbarkeit leben zu können. Das ist für mich die Erfüllung und mein Sinn, das ist für mich Zuhause in mir.

Andrea Ajana Oeynhausen (im August 2014)

P.S. Mein Leben als Tabelle auf die Schnelle:

  • 1961 in der ersten Februarwoche zu Hause das Licht der Welt erblickt, am Waldrand – irgendwo in Schleswig Holstein.
  • 12 Jahre Waldorfschule Hamburg, Wandsbek (damals fast ein Makel, bekam mitleidige Blicke).
  • Die ersten 11 Lebensjahre mehrere überraschende, längere Aufenthalte in kinderreichen Pflegefamilien. Meine imaginären Refugien halfen mir (egal wo ich war) ein geistig-seelisch intaktes Leben zu führen. Diese Fähigkeit war wie ein Leitstern, der mich bis heute begleitet.
  • 1 Jahr Praktikum (Werbegraphik), unter den Fittichen meines Vaters kreativen, hamburger Agenturalltag erlebt
  • 3 Jahre Lehre als Damenschneiderin, Abschluss als Gesellin (wollte eigentlich Gewandmeister am Theater werden, gab den Wunsch aber schnell wieder auf)
  • Erste Erfahrungen mit Selbständigkeit (Schneiderei)
  • 4 Jahre Otto-Versand Hamburg (Qualitätssicherung Textil, interessante Erfahrung)
  • Umzug nach Hannover, ziemlich viele Jahre Ehefrau (kinderlos geblieben), später im Guten geschieden.
  • Fernlehrgang zur dipl. Psychologischen Beraterin IAPP
  • 1 Jahr Sprechstundenhilfe in Psychiatrischer Praxis
  • Wieder selbständig (Vertrieb von Wellnessprodukten)
  • Existenzkrise und Leben am Limit
  • Jahrtausendwende Lösung von „altem“ weltanschaulichem Hintergrund
  • Entspannung. Zukünftiger Weggefährte taucht auf und ist immer noch da :-)
  • März 2003 Neuorientierung und allmählicher Durchbruch zum Selbst (vom Überleben zum Leben). Verschiedene Ausbildungen (s. Übersicht Hauptportal)
  • 2010, Notizbuch füllt sich „wie von selbst“ in wenigen, intensiven Wochen mit Zeichnungen, die knapp 2 Jahre später in „Mein Leben mit E.V.E.E.E.“ erscheinen. Entdecke diesen Ausdruck als wunderbare Möglichkeit mich mit meinem wahren Selbst zusammenzusetzen. Das Nebenprodukt solcher Sitzungen mit dem Zeichenstift sind humorvoll verpackte „Mini-Channelings“, direkt aus meinem Quellbewußtsein :-)
  • 2011, nach 22 Jahren im selben Haus (Hannover) Entmietung durch Investor.
  • Erschaffung/Co-Creation einer traumhaft schönen, physischen Heimat – trotz widriger Umstände (die Story dazu >)
  • 1.11.11 wache ich in meinem wahr gewordenen Traum auf, von Anfang an selbst gewählt und bewußt erschaffen. Auf dieser Grundlage unterstütze ich nicht nur mich am besten, sondern auch meine Lieben – auf ganz lebenspraktische Weise. Ja, so ist das :-)
  • Seitdem fand und finde ich Raum und Gelegenheit, alte und neue Herzensprojekte zu realisieren (u.a. Bücher und diesen Kurs)

Nachgedanken…
Früher bin ich auch noch viel in der Welt herumgekommen, habe viele Reisen gemacht (auch Dank meines abenteuerlustigen, früheren Ehemanns). Inzwischen lebe ich Tag für Tag „wie im Urlaub“ und vermisse gar nichts mehr. Denn alles ist jetzt hier bei mir, Natur in Hülle und Fülle und was ich mir nur wünschen könnte – sogar ohne Auto – einfach perfekt! :-))

Die größte Freude erlebe ich seit je her im kreativen Schaffen und Gestalten auf verschiedenen Gebieten und Ebenen, im Unterstützen und Inspirieren von Bewusstseins-Wandlungen auf meine eigene Art und Weise. Obwohl ich auch einige Zertifikate und Zeugnisse habe, so bedeuten sie mir nichts. Am liebsten lerne ich aus eigenem Interesse und Antrieb. Und weil ich am liebsten alles selber mache, habe ich mir das Meiste auch selbst beigebracht :)

Mittlerweile bin ich sogar dankbar für die vergangenen „prekären“ Umstände in meinem Leben. Sie haben mich in meine Kreativität und Selbstverantwortung hineingestoßen, ohne die mein Leben ganz sicher anders verlaufen wäre. Aber um in die Gänge zu kommen oder die Geschenke in den Problemen zu empfangen, „brauche“ ich das nicht mehr. Dennoch ist vieles immer noch da, wie ein Echo aus vergangenen Tagen. Aber es verfolgt mich nicht mehr 7/24, und ich bin guten Mutes, dass auch das eines Tages Vergangenheit ist. Innerlich ist es das zwar längst, aber bis es im Äusseren auch sichtbar ist, braucht es halt oft etwas länger. Geduld…Geduld… (aber schnell! ;-))

Ich muß auch niemandem mehr etwas beweisen, ich brauche keine Anerkennung mehr von anderen, um mich gut zu fühlen. Das ist enorm erleichternd, für mich und für andere :-) Was für mich nur noch zählt, ist das Leben intensiv und in Freude zu leben! Nicht später, wenn ich auch meine letzten, „freiwähligen“, Verpflichtungen erfüllt habe. Sondern gleichzeitig, genau jetzt. Damit helfe ich anderen direkt und indirekt mehr als ich mir das vorher je hätte vorstellen können :-)

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