Archiv der Kategorie: The New Creators

Blog-Archiv Dezember 2005 – Mai 2013

Don´t analyse it. Just DO it !

Menschen mit einer neuen Idee gelten so lange als Spinner, bis sich die Sache durchgesetzt hat. ~ Mark Twain

Erkennen heisst nicht zerlegen, auch nicht erklären. Es heisst, Zugang zur Schau finden. Aber um zu schauen, muss man erst teilnehmen. Das ist eine harte Lehre. ~ Antoine de Saint-Exupéry


Wählen – so einfach und klar

Es gibt wohl nichts genialeres, um sein Leben zu gestalten: Aus vielen verschiedenen Möglichkeiten wähle ich die, welche mir jetzt am meisten Freude macht. Es ist vollkommen gleichgültig, wie „unrealistisch“ meine Wahl erscheint. Das Entscheidende ist der „Anstoß“, den ein ausgewähltes Potenzial dadurch bekommt. Dadurch wird es aus seinem neutralen Zustand rausgeschubst, mit Energie gefüllt und bahnt sich nun seinen Weg in diese „handfeste“ Realität. Wo ich es ja schließlich erleben möchte :-)

Beim Wählen handle ich vollkommen selbstverantwortlich, und bin mir bewußt, dass alles, was darauf folgt, von mir gewollt war. Egal, wie das dann aussieht, ich habe das so „eingefädelt“… (manchmal liegt es nur zu weit zurück, um es gleich zu erkennen)

Nachdem ich gewählt habe, kann „es“ also zu mir finden. Ich brauche keine Kraft dafür, muß nichts pushen, denn wählen ist bereits Aktion – genug, um alles in Bewegung zu setzen, was der Erfüllung des „Auftrags“ dient. Ich lasse es sich entfalten, kontrolliere nichts. Und wenn es mir nicht oder nicht mehr gefällt: Dann wähle ich erneut. Das alte wird durch „Nichtbeachtung“, oder nicht mehr „füttern, schon irgendwann verkümmern – sollte es nicht anders gehen.

Das Beste ist: Es gibt nichts, das ich nicht wählen könnte – das ist so schön an diesem Werkzeug! Es lässt sich für alles einsetzen, auch wenn es manchmal nicht so aussieht. Z.B. auch dafür, wie ich etwas sehen möchte. Denn es gibt immer mehr als nur eine Art, etwas zu betrachten. Ich habe die Wahl, weil mich niemand zwingt, ausser ich lasse mich zwingen. Das befreit mich von immer gleichen Gedanken, die immer gleiche Gefühle in mir auslösen, die – oft genug wiederholt – im Körper ein Ungleichgewicht manifestieren (Krankheit nicht ausgeschlossen).

Wenn ich aus diesen Kreisläufen aussteige, bin ich wirklich frei. Frei von einschränkenden Glaubensmustern und Überzeugungen, frei zu sein, wer ich sein will, wer ich bin. Und das strahlt dann von innen heraus nach draussen, was dann die richtigen „Zutaten“ für meine Realität anzieht.

Manchmal durchkreuzt Ungeduld den Prozess, oder verlängert ihn. Auch bestimmte hypnotisch wirkende Überzeugungen*. Es ist vielleicht hilfreich, sich klar zu machen, dass alles bereits da ist – auch wenn es nicht so scheint. Dass gewisse zeitliche und andere Abläufe bis zur Sichtbarwerdung dazwischen liegen, hängt halt mit dieser 3D-Dimension zusammen. In der Imagination und im Fühlen ist es ja schon da. Der Rest wird sich einfinden, wenn ich es mir erlaube. Erlauben, dass es einfach und leicht geschieht ist der schnellste Weg zur Verwirklichung. Das ist meine Wahr-nehmung und Erfahrung :-)

* an dieser Stelle möchte ich nochmal auf mein kleines 4-Schritte-Programm hinweisen, mit welchem ich selbst so gute Erfahrungen gemacht habe. Es hilft dabei, in wenigen Atemzügen alte Überzüge aufzulösen und neue Potenziale ins Leben zu bringen: www.divine-frequency.net/create.htm

Raus aus dem Versteck!

Huch! Nun ist es passiert…

Dank Lea (http://www.eelea.de/) bin ich plötzlich auch auf „Seite 1“ von http://www.shouds.de/ gelandet…

Als ich es heute entdeckte, erschrak ich etwas. Ich hatte ein kleiiin wenig gehofft, Matthias würde ihren Vorschlag ablehnen, meinen Blog vorzustellen ;-) Aber wo er jetzt schon mal da steht, nehme ich diese Gelegenheit wahr, und sag einfach mal DANKE an Euch Beide für diese Gelegenheit, mutiger zu werden!

Und ein herzliches Hallo an Alle, die deshalb – und auch sonst – jetzt hier gelandet sind :-) Bisher fühlte ich mich in der beinahe-Anonymität ganz wohl, muß ich gestehen. Aber dieses „auf der Bühne stehen“ ist ein weiterer Schritt, der offenbar jetzt dran ist für mich. Sonst wäre Lea nicht auf mich zugekommen…

Ganz liebe Grüße von Ajana

 

Nachtrag September 13: die angegebenen Webadressen gibt es inzwischen nicht mehr

Tief unten … Co-Abhängigkeit

Heute nachmittag fühlte ich mich plötzlich dazu hingezogen, mich augenblicklich hinzulegen und eine weitere Schicht aufzulösen. Schon seit ein paar Tagen geisterte es in mir herum: Co-Abhängigkeit! Ich dachte: darüber bin ich doch weg…??? Nein, war ich nicht – nicht über jeden Punkt. Es war die stärkste Schicht von allen – jedenfalls was das körperliche Gefühl dabei angeht. Tief in mir müssen noch Erinnerungen gespeichert gewesen sein, die ich mit meinem Verstand nicht ans Tageslicht gefördert bekommmen hätte. Nach dem tiefen Einatmen und „verinnerlichen“ dieses Themas fühlte ich einen unglaublichen Druck direkt unter dem Scheitel. Erst nur an einem kleinen Punkt… dann weitete sich der Bereich immer mehr aus. Es tat richtig weh!

Gerade schaffte ich es noch, diese nun endlich freigewordene Energie noch zu genießen – mir ihren freien Tanz vorzustellen – und ein neues Potenzial an der Stelle mit Leben zu füllen: Beziehungen, die jenseits von (wie auch immer gearteten) Abhängigkeiten und Zielvorstellungen sind, die absolut souverän sind – frei.

Danach fiel ich in eine sehr tiefe Entspannung und schlief anschließend ein.


Ich bin noch sehr müde, während ich dies schreibe… Gute Nacht…

P.S. Symptome der Co-Abhängigkeit:
Einige Beispiele ….

  • Ich habe Schwierigkeiten zu erkennen, was ich fühle.
  • Ich halte mich für völlig selbstlos und dem Wohl anderer verpflichtet.
  • Ich habe Schwierigkeiten, Anerkennung, Lob und Geschenke anzunehmen.
  • Ich verleugne meine eigenen Werte, um nicht von anderen abgelehnt zu werden.
  • Ich verbleibe zu lange in für mich schädlichen Beziehungen und Situationen.
  • Ich bewerte Ansichten und Gefühle anderer höher als meine eigenen aus Angst vor Ablehnung und Abwertung.
  • Ich muss „gebraucht“ werden, um dadurch meine Lebensberechtigung zu erfahren.

Quelle: http://www.coda-deutschland.de/

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Ich lebe mein Leben, und Du lebst Dein Leben. Ich bin nicht auf der Welt, Deinen Erwartungshaltungen gemäß zu leben. Und Du bist nicht auf der Welt, um meine Erwartungen zu erfüllen. Du bist Du. Und ich bin ich. Und wenn wir uns zufällig treffen, ist es schön.
– Frederick S. Perls –

2 Monate später…

kaum zu glauben, aber wahr – seit meinem letzten Eintrag sind sogar mehr als 2 Monate vergangen! Warum habe ich nichts geschrieben? Ganz einfach: Die 4 Schritte sind „schuld“!

Seit ich damit angefangen habe, begann sich soviel zu lösen, hat sich so viel entwickelt… kommen so unglaublich schöne Erlebnisse tagtäglich in mein Leben reingeflattert… dass ich nun mit dem Update etwas hinterherhänge… sorry :-)

Der entscheidende Punkt war, als ich am Thema Selbstliebe ankam. Nachdem ich Selbstliebe wirklich endlich fühlen konnte, ohne Einschränkungen, war der Damm gebrochen. In dem Moment bewegten sich nur noch die Menschen und Erlebnisse in mein Leben, die diesem Gefühl entsprachen. Ich traue mich kaum, darüber zu schreiben – weil ich mich beinahe wundere, wie lange es schon so anhält. Nein, eigentlich wundert sich nur mein Verstand, der es nicht gewohnt ist. Was habe ich mir früher immer gesagt in solchen Situationen? Nach jedem Hoch folgt ein Tief. Diesen Glaubenssatz – denn das ist einer – habe ich aufgegeben. Warum sollte es so bleiben, nur weil es früher immer so war? Es gibt keinen Grund mehr dafür.

Meine Arbeit ist momentan so gefragt, wie noch nie… ich erlebe die wundervollsten 1:1 Kontakte, sehr sehr intensiv zuweilen… sodaß mir die Zeit für´s Internet etwas fehlt. Ich komme einfach nicht dazu, meine Homepages und Angebote auf den neuesten Stand zu bringen. Na und? Früher oder später wird es gemacht. Das Leben findet JETZT statt …
Mit diesem Satz von Anäis Nin möchte ich mich heute Abend verabschieden:

Wandlung
„Und es kam der Tag, da das Risiko, in der Knospe zu verharren, schmerzlicher wurde als das Risiko zu blühen“