Kategorie-Archiv: The New Creators

Blog-Archiv Dezember 2005 – Mai 2013

Viele (Ge)Schichten

… im Moment habe ich das Gefühl, wenn ich auf Schichten stoße, dass es gar nicht meine eigenen sind …“

< ?xml:namespace prefix = o />

Ist es meins, oder ist es nicht meins – das ist hier die Frage. Dieser Hinweis aus einer anderen eMail ist vielleicht auch noch interessant für andere (Danke!):

Wenn ich Punkt 2 erreiche (Schichten auflösen) muß ich nicht unbedingt wissen, wessen Gefühl ich fühle. Sicher ist es interessant (für den Verstand), dies genauer zu erforschen. Aber für den Vorgang an sich ändert es nichts. Ich kann mit einem fremden Gefühl genauso verfahren, wie mit meinem eigenen. Denn auch das möchte ich nicht weiter mit mir herumschleppen.

Ich arbeite seit der Veröffentlichung von „Erschaffen“ fast täglich mit diesen vier Schritten. Gerne würde ich jetzt schon von einem „greifbaren“ Ergebnis erzählen, aber ich habe aufgehört, mich unter Erfolgs-Druck zu setzen. Ungeduldiges Forcieren erzeugt nur Gegenkräfte, die genau das verstärken, was ich gerade dabei bin aufzulösen. Trotzdem möchte ich meine laufenden Erfahrungen oder Gedanken dazu gerne mitteilen:

Inzwischen habe ich bemerkt, dass – wenn ich die erste Schicht, die mich „anspringt“ auflöse, werden sofort danach (manchmal auch gleichzeitig), andere Schichten hochgespült. Entweder mache ich dann den Prozess weiter, je nachdem wie ich mich dabei fühle. Oder ich gehe beim nächsten Mal gleich in eine der Schichten, die mir eben bewusst wurden. Es ist ziemlich genial, wie mühelos das funktioniert – ohne tief bohren oder überlegen zu müssen… Die Bereitschaft, sich zu öffnen und zu erlauben, dass diese „Klärarbeit“ stattfinden darf, bringt sofort alles in Bewegung und an Ort und Stelle.

Mittlerweile habe ich für mich selbst eine spezielle Schicht gefunden, die ich als „überholt“ empfand. Aber da sie plötzlich wieder da war, wird wohl irgendein Teil von mir noch damit zu tun gehabt haben (oder sie war von jemand anderem, was mir in dem Moment aber gleichgültig war). Ich habe diese Schicht ohne zu zögern wieder eingeatmet, d.h. verkörpert und entlassen: pure Lebens-Angst. WAS für eine Blockade für das Verwirklichen von Potenzialen – wenn nicht sogar DIE Blockade schlechthin! Wenn die eigentliche Lebensgrundlage auf 3D, die „Spielwiese“ für ein Potenzial, grundsätzlich in Frage steht, muß es solange draussen bleiben, bis es willkommen ist. Hm… ob das so ist, wie ich vermute? Es wird sich vielleicht irgendwann zeigen. Denn sollte Lebens-Angst dermaßen abschirmend wirken: wäre hier vielleicht ein erster Einstieg, mit dem sehr wirkungsvoll viele Schichten mit-erlöst werden könnten?

Imaginieren und Fühlen beim "Erschaffen"

Einen interessanten Hinweis bekam ich bezüglich des Potenziale-Erfühlens (Danke!): Ich habe in meiner „Anleitung“ ja nicht ausdrücklich darauf hingewiesen, und so erscheint es, als ob ich es übersprungen hätte. Ich habe lange überlegt, ob ich dies noch einfügen sollte, es dann aber gelassen. Denn ich möchte es nicht komplizierter machen, als es ist. Wer den beschriebenen Prozess tatsächlich ausprobiert, bemerkt, dass sich das Fühlen wie von selbst einstellt.

Schon während des Ein- und Ausatmens zu Beginn sinke ich immer tiefer in mein „vereintes Chakra“ – an den Ort, wo alle Wesensteile meines Selbst vereint sind. Dabei entsteht ein Gefühl, das jenseits dessen liegt, was ich mit Worten beschreiben könnte. Ich halte dieses Gefühl während des gesamten Verlaufs aufrecht. Und wenn ich den Punkt erreiche, wo ich ein Potenzial auswähle, wird dieses Potenzial ebenfalls mit diesem Gefühl vollkommen „durchtränkt“. Im Laufe einiger Momente erhält dieses Gefühl eine neue „Farbe“ oder einen neuen „Klang“ – es ist der unverwechselbare Ausdruck dieses bestimmten Potenzials. Auch hier fehlen mir die Worte. Denn wie soll ich beschreiben, wie sich kreative Energie anfühlt, die noch völlig ursprünglich ist, die noch in anderen Bereichen zu Hause ist, für die meine menschlichen Sinne zu beschränkt sind? Jeder würde es anders beschreiben, weil es so individuell ist.

Deshalb ist das Ausdehnen des Bewusstseins ein so entscheidender Aspekt. Mit meinen „5 Sinnen“ komme ich da nicht hin. Wenn ich mich aber ausdehne, werden noch andere Sinneskanäle geöffnet, die meine auf 3-D-Wahrnehmung beschränkten, menschlichen, Sinne erweitern. Und damit fühle ich nur noch – ich fühle vorbei am Verstand – und „weiß“ trotzdem… Dieses Wissen (Gewissheit) wird jedoch erst später von meinem Verstand übersetzt, soweit es ihm möglich ist. Je mehr Erfahrungen ich damit sammele, desto leichter wird auch das Verstehen des „Unverstehbaren“ ;-) < ?xml:namespace prefix = o />

Während meiner Selbst-Versuche habe ich ausserdem festgestellt, dass mein ausgedehntes Bewusstsein ebenfalls ganz von allein in den „Imaginations-Modus“ umschaltet, sobald ich ein Potenzial gewählt habe. Ich komme von allein dahin, ohne mich extra daran erinnern zu müssen, bzw. den Schritt „Potenzial-Imaginieren“ extra einbauen zu müssen. Und ganz natürlich verweile ich auch noch eine Weile in dem erfühlten Potenzial. Es läuft sozusagen gleichzeitig auf allen Ebenen ab, während ich in meinem Zentrum, meiner Quelle verweile, und dabei mit allem-was-ich-bin auf der Erde verankert bin.

Nebenwirkungen beim "Erschaffen"

nachdem ich jetzt eine gute Woche Erschaffen praktiziert habe, sind mir einige weitere Nebenwirkungen aufgefallen. Es fühlt sich „auf ersten Blick“ nicht besonders gut an bei mir, aber ich weiß, dass es dazugehört. Bevor ich darauf näher eingehe, erst mal die Symptome:

Körperlich: Ich bin ich so müde, wie selten zuvor. Meine Schlafphasen haben sich in die frühen Morgen – bzw. Vormittagsstunden verlagert. Ich fühle mich „grippig“ und kann schlecht sehen (Gefühl, wie Sand in den Augen). Im Schulterbereich gibt es eine kleine Stelle, die neuerdings regelmäßig schmerzhaft aufflackert(e). Schwindelgefühle, bzw. wie auf Wolken zu gehen sind fast „Normalzustand“.

Gefühlsmäßig/Mental: Leicht verwirrt, weil ich das Gefühl habe, überall und nirgends gleichzeitig zu sein… bzw. Unmengen von energetischen Informationen durch mich rauschen. Mit dem Formulieren tu´ ich mich schwer, wie mit allem, was vernünftige „Schritt-für-Schritt-Abläufe“ erfordert. Am liebsten würde ich erst dies tun, dann doch wieder das… oder alles gleichzeitig… oder lieber doch nichts… tja, etwas chaotisch das alles. Dazu gesellen sich Gefühle von absoluter Leere und Orientierungslosigkeit, Verlassensein, Feststecken… wie „angehalten“ zu sein. Und dann wieder, als ob diese Phase ein Anschwung-Nehmen ist… bloß wohin soll´s denn gehen???

Also, nachdem das vielleicht nicht so toll klingt, möchte ich meine Gedanken dazu in den Raum stellen. Vielleicht macht es dem einen oder der anderen Mut: Solche Zustände, wie oben beschrieben, sind mir eigentlich nicht neu. Sie gehören zu den „spirituellen Wechseljahren“ dazu, sie kommen und sie gehen (solche und andere Empfindungen). Wenn das Bewusstsein sich ändert, muß der Körper nachziehen, sich anpassen. Das kann sehr weh tun, und sieht manchmal aus, als wäre man „richtig“ krank. Manchem tut es gut, sich ärztlicherseits durchchecken zu lassen – sei es auch nur, um sich anschließend anzuhören: Es ist alles in Ordnung. Andere „wissen“ es auch so, und vertrauen ihrer inneren Weisheit. Beides ist ok.

Meine Überzeugung ist: Wenn alte, emotionale Energieschichten sich auch aus dem Körper lösen, wird dieser mit verändert. Das wirkt sich tiefgreifend aus: Wo früher feste „Verdrahtungen“ waren, werden diese nun gelockert und verschwinden. Z.B. automatische Reaktionsmuster haben es immer schwerer, abzulaufen, weil ihnen keine „Nahrung“ mehr zur Verfügung gestellt wird.* < ?xml:namespace prefix = o />

So erlebte ich jetzt, dass mein (permanent und grundlos empfundener) Zeitdruck nicht mehr da war, nachdem ich ihn auf die beschriebene Weise aufgelöst hatte. An der Stelle ist also nichts bedrückendes mehr. Nicht nur im Bewusstsein hat sich etwas verändert, sondern auch im Körper. Es ist wie ein neues Design, an welches sich sämtliche Wesensbereiche erst gewöhnen müssen. Die „leeren“ Stellen werden nicht sofort wieder aufgefüllt, während sie noch in der Neuausrichtungsphase sind.

Kein Wunder, dass es sich zuweilen anfühlt, als hätte ich etwas vertrautes verloren, als wäre da nichts mehr… als wäre jetzt alles durcheinander… Aber das sind Prozesse, die sich von allein ausbalancieren. Diesem Vorgang zu vertrauen, der Energie zu vertrauen, meinem Göttlichen Wesen zu vertrauen, ist eine immense Herausforderung. Aber sie lohnt sich – das merke ich schon jetzt :-)
__________________________________

*dieser Vorgang wird übrigens sehr eindrucksvoll dargestellt und erklärt in dem Film „What the bleep do we (k)now?!?“

Aufgelesen

Das fand ich eben im Vorbeisurfen auf www.bleep.de

„Es ist nicht das Unbekannte, vor dem wir Angst haben müssen, es ist das Bekannte, das wir fürchten sollten. Das Bekannte, das sind die rigiden Muster unserer vergangenen Konditionierung. Sie halten uns in den gleichen rigiden Verhaltensmustern gefangen.

Wenn wir aber in jedem Augenblick unseres Lebens in das Unbekannte treten können, dann sind wir frei. Und das Unbekannte, das ist das Feld unendlicher Möglichkeiten, das Feld reinen Potentials, das, was wir wirklich sind.“– Deepak Chopra

Ich habe den Film „What the bleep do we (k)now?“ übrigens (bis jetzt 4 x) gesehen – ein MUSS in meinen Augen! Nicht nur die Umsetzung des Themas ist hervorragend gelungen. Was mich fast am meisten beeindruckt ist die Tatsache, dass derart „ketzerische“ Gedanken heute einem „breiten“ Publikum vorgesetzt werden können. Und dass dieses Publikum in den Sesseln bleibt. Jedenfalls liefen nur sehr wenige mitten im Film heraus… Es herrschte eine Atmosphäre im Kino, wie ich sie höchsten in einem Kreis von „Gleichgesinnten“ kannte. Aber hier saßen Leute „aus dem Büro“ neben mir, sehr alte Damen, junge Menschen, viele verschiedene „Typen“ von Menschen, jedenfalls keine reine Eso-Szene … Und von diesen „normal“ erscheinenden Menschen hätte ich kaum gedacht, dass sie dafür offen sein würden, wenn ich sie auf der Strasse im Vorbeigehen gesehen hätte. Erstaunlich fand ich, mit welchen Vorurteilen ich noch lebte – wie Deepak Chopra so schön sagt: rigide Muster meiner konditionierten Vergangenheit.